Die selbstschädigende Persönlichkeitsvariante
- Hier finden wir ein beständiges Muster selbstschädigender Verhaltensweisen, beginnend in der Adoleszenz.
- Der/die Betroffene fühlt sich zu Situationen und Personen hingezogen, die mit persönlichem Leid und hoher Problematik verknüpft sind.
- weist jede Hilfe von außen zurück
- zeigt Desinteresse und Zurückweisung gegenüber Personen, von denen sie gut und wertschätzend behandelt wird
- engagiert sich in exzessiver Selbstaufopferung, die vom anvisierten Empfänger weder verlangt noch erwartet wird
- reagiert auf die seltenen positiven Ereignisse im Leben mit Schuldgefühl und Depression
- provoziert durch plakative Selbstaufopferung ärgerliche und zurückweisende Reaktionen beim gegenüber und fühlt sich dann massiv verletzt und erniedrigt.
- kann Freude oder positive Gefühle nicht zulassen.
- kann weder Erfolg noch Vergnügen noch wertschätzende Partnerschaft/Freundschaft auf Augenhöhe ertragen
- In Liebesbeziehungen, die per se angenehm und erfüllend sein könnten, fühlte sie sich gelangweilt und desinteressiert und torpedieren diese/flüchten aus diesen.
- Oft sind nur die Menschen für sie interessant, die sie ausnutzen und schlecht behandeln.
- Depression und Missbrauch sind ein hoher Risikofaktor bei diesen Persönlichkeiten, aus dem Gefühl heraus, wertlos zu sein und auf Liebe, Aufmerksamkeit und freundliche Zuwendung keinen Anspruch zu haben.